Yaaba Witwicky ist ein Hauptcharakter und eine Überlebende des Ausbruchs Planet Of The Dead. Sie versteckte sich während eines Angriffes von Untoten unter einem Auto und wurde dort von May Parker entdeckt.
Vor dem Ausbruch[]
Unbekannt[]
Über Yaabas Leben vor dem Ausbruch ist nichts bekannt.
Nach dem Ausbruch[]
Über Yaabas Leben nach dem Ausbruch ist nichts bekannt.
Staffel 1[]
"Misstrauen"[]
May unterhält sich mit Herr Karotte. „Du brauchst doch keine Angst zu haben, ich bin doch da“, sagt May zu ihrem Stoffhasen und drückt ihn an sich, um ihn zu trösten. Plötzlich hört sie ein Geräusch von oben. Neugierig geht sie nach oben. „Hallo, ist da oben jemand?“ fragt May. Es kommt keine Antwort, nur eine Art Poltern, als würde etwas die Treppe runterfallen. „Weißt du, was das ist, Herr Karotte?“ fragt May unsicher ihr Stofftier. Ängstlich, mit wachsamem Blick, geht May die Treppe weiter hinauf. Sie ist nun am vierten Stockwerk. Auf einem Aushängeschild steht, das es insgesamt sechs Stockwerke gibt. Das Mädchen geht weiter. Sie kann eine Art gurgelndes Geräusch hören. Sie hält Inne. „Wandelnde“, sagt sie ängstlich und stürmt die Treppe runter. Als sie unten im ersten Stockwerk ist rennt sie zum Ausgang nach draußen, wo sich der Parkplatz befindet. Dort befindet sich eine große Horde, die aufs Krankenhaus zukommt. Aus Angst lässt sie Herrn Karotte fallen. Sie sieht die Autos in ihrer Nähe. Sie sieht eine Hand, die unter einem blauen Pick-Up hervorkommt. Ohne nachzudenken, rennt sie dorthin. Die Untoten haben sie fast eingeholt und sind nur wenige Meter von ihr entfernt. Schnell steigt May mit unter das Auto, wo sie die Person sieht, der die Hand gehört. Es ist ein dunkelhäutiges Mädchen, das ein wenig älter ist als sie selbst. Das Mädchen ist komplett mit Blut beschmiert. Das Mädchen wirkt ein wenig beunruhigt, als sie May sieht. „Du bist ja gar nicht mit Blut eingeschmiert“, sagt sie nervös und blickt um sich. Plötzlich wird May vom Mädchen in den Armen genommen. „Was soll das?“ fragt May angewidert. „Die Faulenden können dich riechen und wenn sie dich entdecken, werden sie auch mich entdecken“, beantwortet sie die Frage. „Ok“, sagt May skeptisch. „Mein Name ist übrigens Yaaba, und wie heißt du?“ fragt das dunkelhäutige Mädchen.
May und Yaaba sind unter dem Fahrzeug. Die Toten ziehen an sie vorbei. Sie sind leise und sagen kein Wort. Nur ein leises Wimmern von May ist zu vernehmen, die genauso wie Yaaba extrem ängstlich aussieht. Als die Horde an ihnen vorbeigezogen ist, flüstert Yaaba leise: „Komm, wir müssen von hier weg.“ May kraxelt aus dem Auto hervor. „Yaaba, die Luft ist rein“, sagt May zum älteren Mädchen. „Du musst mir helfen. Ich kann nicht laufen. Vor zwei Tagen hat ein Mann mir teile meines Beckens kaputtgehauen. Seitdem liege ich hier“, erklärt Yaaba dem Mädchen. Plötzlich fängt es an zu regnen. Das kühle Nass wäscht das Blut aus Mays Kleidung. Ein paar der Untoten riechen May und wenden sich ihr zu. May blickt zu Yaaba. „Da drin ist mein Papa, ich kann ihn nicht allein lassen“, meint May traurig. Yaaba sieht beunruhigt aus. „Um deinen Vater können wir uns gerade nicht kümmern. Ich habe Angst, May. Hilf mir bitte. Ich möchte nicht sterben“, fleht Yaaba sie an.
"Zusammen"[]
Fünf Untote nähern sich dem Auto unter dem Yaaba liegt. Sie versucht mithilfe der Hände nach vorne zu kriechen. May schaut aufs Krankenhaus. „Du hast recht“, gesteht sie und zieht Yaaba unter dem Wagen hervor. „Du bist leichter als ich dachte“, sagt May und hebt Yaaba hoch. Ein leichtes Klackern, so als ob zwei Knochen gegeneinanderstoßen würden, ist zu hören. Yaaba schreit laut auf vor Schmerz, was weitere Untote auf die Mädchen aufmerksam macht. May trägt Yaaba weiter. Sie läuft den Parkplatz so schnell es geht entlang, doch muss sie feststellen, dass ihr die Kräfte schwinden tun. „Wir sollten in eines der Autos. Du wirst langsam zu schwer“, meint May, als sie plötzlich die Hand eines Toten an ihrem Rücken merkt. Anstatt sie festzuhalten, zieht er sie und Yaaba zu Boden. Das dunkelhäutige Mädchen liegt auf Mays Bauch. May versucht panisch Yaaba von sich runterzuschubsen, doch das Mädchen zieht, zu Mays Überraschung, ein Taschenmesser aus der Hosentasche. Sie klappt die Klinge raus und sticht es dem Toten in den Schädel. Als sie es rauszieht, spritzt das Blut über beide, wird vom Regen jedoch direkt abgewaschen. May blickt ehrfürchtig das Mädchen an. Yaaba zieht sich mit ihren Händen von May runter. „Wir müssen weiter“, sagt Yaaba. May nickt ihr bestätigend zu. Sie nimmt Yaabas Arme und zieht an diesen so fest sie kann. Yaabas Hose wird dabei ein wenig zerrissen. Nach ein paar Metern erreichen sie eine Straße. Zu ihrer Verwunderung, entdecken die Mädchen dort einen offenen Gully. „Schnell da runter“, meint Yaaba. „Bist du dir sicher? Wie sollen wir dich da runterbekommen?“ fragt May das Mädchen. „Das sehen wir dann. Es ist die beste Möglichkeit für uns gerade hier lebend rauszukommen“, beantwortet Yaaba die Frage. May wirkt nicht überzeugt, gibt ihr jedoch recht. Durch das Warten sind die Untoten den Mädchen wieder nähergekommen. Einer von ihnen zieht an Yaabas Bein, doch May tritt ihn schnell weg.
May und Yaaba sind in der Kanalisation. Yaaba scheint Schmerzen zu haben, während May den Gully über sie versucht zuzumachen. Sie schiebt das Loch zur Hälfte zu und steigt dann die Treppe zu Yaaba runter. Sie sind durch den Regen klitschnass. May schiebt sich die Haare, die in ihrem Gesicht kleben, zur Seite und rümpft mit der Nase. Auch Yaaba scheint nicht von dem Geruch angetan zu sein. Sie sitzt im stinkenden Wasser. „Hier sind wir erstmal sicher“, sagt Yaaba erleichtert. May gibt ihr recht und setzt sich zögernd neben sie. „Denn Geruch bekommen wir niemals aus unserer Kleidung“, meint May angewidert. Yaaba zuckt mit den Schultern. „Wenigstens leben wir noch“, entgegnet sie schlicht. May schaut zur Öffnung. Sie sieht nicht einen Umriss eines Toten. „Wie kommen wir hier eigentlich wieder raus? Ich bekomme dich schlecht die Treppe hoch“, fragt May die Dunkelhäutige. Yaaba wirkt nachdenklich. „Es wird bestimmt einen Ausgang geben. Da mache ich mir keine Sorgen“, antwortet Yaaba und blickt May an. „Danke, dass du mir geholfen hast. Das würde nicht jeder machen“, fügt Yaaba hinzu. „Ich konnte dich nicht zurücklassen. Ich habe nur Angst um meinen Vater und um Herr Karotte“, sagt May bedrückt. Yaaba legt einen Arm auf Mays Schulter. „Ich habe auch meine Eltern verloren. Mein Vater und ich waren in einem Flugzeug. Wir wollten zurück nach Hause. Plötzlich gingen jedoch die Lichter aus und wir fielen. Ich wurde in den Sitz gepresst und dachte ich würde sterben. Ich weiß nicht, wie ich überlebt habe, doch als ich meine Augen öffnete sah, ich meinen Vater. Er war einer der Toten“, erzählt Yaaba unter Tränen May. Sie wischt sich diese schnell weg. May nimmt sie in den Armen. „Meine Mutter ist auch tot. Ich weiß nicht, wie es passiert ist, doch mein Vater meinte, dass ein Wandelnder sie gebissen hatte“, sagt May ebenfalls bedrückt. „Wir haben noch uns, und solange die Faulenden nicht kommen, sind wir sicher, du musst mich nur tragen“, meint Yaaba und zwingt sich ein Lächeln auf die Lippen. May muss auch etwas Schmunzeln. Die Mädchen lehnen sich aneinander und schlafen ein.
Am nächsten Tag erwachen die Mädchen. May streckt sich und haut dabei Yaaba fast ihren Arm ins Gesicht. „Pass doch auf“, sagt Yaaba, die ebenfalls noch nicht ganz wach ist. May schaut sich um und entdeckt ein Seil. Sie nimmt es zur Hand. Es ist wie sie feststellen ein langes Springseil. „Ich glaube, das können wir gut gebrauchen. Ich kann dich wie ein Rucksack tragen“, meint May überlegend. Yaaba wirkt nicht überzeugt. „Oder du gehst ohne mich. Ich kann nicht laufen. Es ist schon Glück, dass, während wir schliefen, kein Faulender kam“, ist Yaaba der Meinung. „Das glaube ich nicht. Ich habe dich nicht gerettet, um dich hierzulassen. Ich werde für uns beide laufen“, sagt May überzeugt. Sie setzt sich vor Yaaba und schlingt das Seil vorsichtig fest um die Becken und Taillen der Kinder, bis hoch zu ihren Schultern. Als sie fertig ist, macht Yaaba drei feste Knoten ins Seilgerüst. „Gut, versuch mal aufzustehen“, sagt Yaaba zu May. May tut wie geheißen und erhebt sich vorsichtig. Trotz des zusätzlichen Gewichtes auf den Rücken, schafft sie es aufzustehen. May muss grinsen. „Keine Sorge, Yaaba, dich lasse ich nicht gehen. Du bist meine neue Freundin“, sagt May und geht langsam die Kanalisation weiter. Mehrfach hören sie das Piepen von Ratten, die sich rumtummeln. „Glaubst du wir werden irgendwann nicht mehr weglaufen müssen? Das irgendwann alles normal wird?“ fragt Yaaba die Rothaarige. „Ich denke schon, warum nicht? Die Wandelnden können nicht immer da sein. Wir sind stark und können alle besiegen“, antwortet May. „Ich wünschte, ich wäre so optimistisch“, meint Yaaba etwas bedrückt. May bleibt stehen und dreht ihren Kopf ein wenig nach hinten. „Wie meinst du das?“ fragt May sie. „Nun, ich komme aus Nigeria. Meine ganze Familie lebt dort. Ich denke nicht, dass ich dort nochmal hinkomme, und wenn doch, bin ich wegen meiner Beine für sie eine Enttäuschung. Ich habe immer Schmerzen, und sie hören nicht auf. Selbst wenn ich mich nicht bewege, tut es weh. Wärst du nicht gekommen, hätte ich mich im Regen selbst geopfert“, erklärt Yaaba May unter Tränen. May dreht ihren Kopf, sodass sie Yaaba sehen kann. „Mein Vater würde mich immer lieben, und ich denke, dass deine Familie auch so denkt. Ich verspreche dir, dass wir nach Nigeria gehen und sie dort suchen“, sagt May beruhigend mit einem Grinsen auf den Lippen. „Danke, du bist eine echt gute Freundin“, meint Yaaba und legt ihre Arme auf Mays Schulter ab.
May geht weiter. Da Yaaba nicht so schwer ist, wie gedacht, hat sie keine Probleme damit. Auch das Springseil hält erstaunlicherweise Yaabas Gewicht aus. „Ich glaube, wenn es weiter so stinkt, rieche ich bald gar nichts mehr“, sagt Yaaba, welche sich inzwischen die Nase zuhält. „Ich finde es geht mittlerweile. Vorhin roch es schlimmer“, ist May der Meinung. Sie biegen links ab und sehen Licht. „Schau mal, da könnte es vielleicht rausgehen“, sagt Yaaba erfreut. „Und dann müssen wir zum Krankenhaus. Ich muss schauen, ob es meinem Vater gut geht“, pflichtet May ihr bei. Yaaba macht einen skeptischen Blick. „Ich weiß, dass dir dein Vater wichtig ist, doch wenn er nicht mehr Leben sollte, müssen wir weitermachen. Wir können nicht überleben, wenn wir auf der Suche nach ihm sterben. Ich bitte dich, May. Wir sollten versuchen von hier zu verschwinden“, fleht Yaaba May an. May wirkt traurig. „Ich kann ihn nicht aufgeben, Yaaba. Er ist mir wichtig, und meine Freundin Skye auch. Wie sollte ich ohne sie zurechtkommen?“ meint May ratlos. Yaaba kommen leichte Tränen. „Ich verstehe dich ja, aber wir müssen zuallererst an uns denken. Keiner ist so viel Wert wie wir selbst. Ich kann nicht für dich entscheiden, was du tust, doch bitte denk nach“, sagt Yaaba. May bleibt stehen. Plötzlich greift eine Hand aus dem Wasser und zieht an Mays Beinen. May verliert das Gleichgewicht und fällt mit Yaaba nach vorne ins Wasser. Panisch versucht May den Untoten von sich wegzutreten. So kommt der Untote nicht dazu sie zu beißen, doch hält er noch immer seine Hände fest, um ihr Bein. May schreit laut und auch Yaaba bekommt Angst. „Schüttle ihn ab“, sagt Yaaba und blickt nach hinten. „Das versuche ich doch“, entgegnet May panisch. Sie versucht aufzustehen, wird jedoch durch Yaabas Gewicht nach unten gedrückt. Nur mit Mühe sorgt sie dafür, dass die Köpfe beider Mädchen über den Wasserspiegel bleiben. Ein weiterer Untoter kommt aus dem Wasser. Er taucht neben den Mädchen auf und versucht an Yaabas Rücken zu kommen. May wird immer schwächer. Kraftlos sinkt sie unter das Wasser und zieht Yaaba mit. Das Wasser ist nicht tief, doch ist es gerade so, dass Yaaba nicht mal mit der Nasenspitze über die Wasseroberfläche kommt. Yaaba nimmt gedämpft wahr, wie Schüssen fallen und sie wenig später ein Mann aus dem Wasser zieht.
Yaaba öffnet ihre Augen. Die nassen Haaren von May kleben in ihrem Gesicht. Yaaba hustet und spuckt Wasser. Panisch blickt sie sich um. Sie entdeckt den Mann. Er steht etwas abseits von ihnen. „Wer bist du?“ fragt Yaaba dem Mann und schüttelt Mays Schulter. Diese fängt ebenfalls an Wasser zu spucken. „Wer ich bin, ist egal. Namen sind egal. Dich tut es auch nicht wirklich zu interessieren, wie ich vermute. Genauso wenig möchte ich wissen, wie ihr heißt. Das Einzige, was mich interessiert ist, wo sich eure Gruppe befindet?“ sagt der Mann. „Wir gehören zu keiner Gruppe. Wir reisen allein umher und versuchen zu überleben“, entgegnet Yaaba verzweifelt. Der Mann muss lachen. „Ich vermute, da du am Rücken dieses Mädchens hängst, dass du nicht laufen kannst. Willst du mir wirklich sagen, dass ein Schwächling und ein Krüppel allein umherlaufen? Ich glaube dir kein Wort. Also sag mir, wo ist eure Gruppe?“ brüllt der Mann. May fällt das Atmen ziemlich schwer. Sie hustet noch immer. Der Mann geht zu den Mädchen und tritt Yaaba in den Rücken. Das Mädchen schreit laut vor Schmerzen und knallt mit ihrem Kopf gegen den Hinterkopf von May. „Ihr sagt mir jetzt, was ich wissen will, oder ihr werdet noch mehr Schmerzen erleiden müssen“, sagt der Mann fordernd. Yaabas Unterlippe ist aufgeplatzt. Das Mädchen spuckt Blut aus. „Wir sind nicht so schwach, wie du denkst. Wir sind allein vor einer Horde Faulender geflohen und haben uns hier drin versteckt“, versucht Yaaba den Mann zu erklären. Dieser scheint jedoch kein Interesse an Erklärungen zu haben. Er packt Yaabas Schulter und zieht die Mädchen auf die Beine. Er drückt sie gegen die Wand. „Was haltet ihr davon, wenn ich zuerst mit euch Spaß habe, und ihr mir dann erzählt, was ich wissen will?“ fragt der Mann. Er öffnet seinen Gürtel mit einer Hand, während er mit der andere May zu sich ran zieht, um ihr einen Kuss zu geben. May spuckt ihn jedoch ins Gesicht und gibt ihn eine Kopfnuss. Der Mann lässt die Mädchen los. May bricht zusammen. „Ihr kleinen Gören. Ich wollte nur nett sein“, sagt der Mann. Er rennt auf sie zu und tritt auf die Mädchen ein.
May und Yaaba zittern vor Angst. An ihren Armen sind überall Blutergüsse, die Lippen beider Mädchen sind aufgeplatzt und May hat eine Platzwunde über ihrem linken Auge. Der Mann hat inzwischen aufgehört. „Ihr wisst wirklich nichts“, sagt er feststellend. „Das habe ich doch vorhin schon gesagt“, meint Yaaba ängstlich und schwach. „Dann seid ihr leider nutzlos für mich“, entgegnet der Mann und greift mit einer Hand jeweils einen Kopf der Mädchen. Diese drückt er unter Wasser. May und Yaaba werden panisch. Sie schlagen mit den Armen um sich, doch treffen sie den Mann nicht. Plötzlich ertönt ein Schuss. Der Mann wird in der Brust getroffen. Ein weiterer Schuss ertönt und trifft ihn in den Kopf. Augenblicklich tauchen May und Yaabas Kopf wieder zurück an die Wasseroberfläche, um zu schauen, von wem die Schüsse kommen. Am Ausgang, wo das Licht rausscheint, sehen sie einen asiatisch stämmigen Mann. Er läuft sofort zu ihnen und hilft den Mädchen aus dem Wasser. Auch holt er ein Messer hervor, um die Mädchen zu trennen. „Nein, wir bleiben zusammen, oder?“ fragt May Yaaba. Das dunkelhäutige Mädchen nickt. „Wir haben diesen Mann zusammen überlebt, da werden wir alles zusammen meistern. Mir tut nur alles weh“, beschwert sich Yaaba. May wendet sich dem Mann zu. „Danke für die Hilfe. Mein Name ist May, und die hinter mir ist Yaaba“, stellt sie sich dem Mann vor. „Mein Name ist Ito“, sagt der Mann freundlich. „Das ist ein komischer Name“, meint Yaaba. „Ey, dein Name ist auch nicht besser“, sagt May schmunzelnd und streckt ihr die Zunge raus. „Gar nicht wahr! In Nigeria ist der Name vollkommen normal. Ich habe nur einen amerikanischen Nachnamen, weil meine Mutter gebürtig aus Texas kommt. Mein Vater war Afrikaner und hat sich wenigstens durchsetzen können, dass ich einen afrikanischen Vornamen bekomme. Nun, so ist der Name Yaaba Witwicky“, erklärt Yaaba ihrer Freundin. May muss leise kichern. „Entschuldige“, sagt May zu Yaaba. May macht sich daran aufzustehen. Sie schafft es trotz ihren Verletzungen und Yaaba auf den Rücken. Ito bietet seine Hilfe an und stützt die beiden. Zuvor schaut er auf die Leiche. Geschockt hält er Inne. „Ich kenne diesen Mann. Das ist Felix West, und es ist meine Schuld, dass er hier ist“, sagt Ito.
Die Gruppe ist aus der Kanalisation raus und befindet sich auf einer Wiese. May und Yaaba haben sich hingesetzt, damit Ito ihre Verletzungen untersuchen kann. Dafür haben die Mädchen das Seil soweit gelöst, dass nur noch ihre Hüften vom Seil zusammengehalten werden. „Ihr habt viele blaue Flecken, und ich schätze, dass wir uns deine Hüfte anschauen müssen. In meiner Gruppe ist ein Arzt. Wenn wir ihn finden sollten, kann er genaueres sagen“, sagt Ito zu den Mädchen, insbesondere zu Yaaba. Er klebt ein Pflaster auf Mays Platzwunde. „Wer ist dieser Felix und warum bist du schuld?“ fragt Yaaba den Mann. „Bevor die Verseuchten auftauchten, war ich Richter. Felix war ein böser Mann, der mit Kindern das tat, was er mit euch tun wollte. Dafür kam er ins Gefängnis. Als die Verseuchten dann auftauchten, überrannten sie das Gefängnis, und Felix gelang mit drei anderen bösen Menschen die Flucht. Ich war zusammen mit Andrew, dem Arzt, und Olivia, einer Polizistin, unterwegs, als wir von ihnen in unserem Lager überrascht wurden. Sie vertrieben uns und gerieten in eine Horde aus Verseuchten. Ich habe keine Ahnung, ob sie noch Leben, doch sind bei Felix Freunden Vorräte für drei Wochen, und die will ich mir holen“, erklärt er den Mädchen. May und Yaaba schauen sich an. „Wir sind dir was schuldig und werden dich begleiten“, sagt Yaaba schließlich. Widerwillig stimmt May ihrer neuen Freundin zu. Ito akzeptiert die Entscheidung der Mädchen. „Dann ruht euch aus. In ein paar Stunden gehen wir los“, entscheidet Ito und reicht den Mädchen aus seinem Rucksack zwei Müsliriegel. Die Mädchen nehmen diese dankend entgegen und essen sie schnell auf.
May und Yaaba haben ihr Seil inzwischen wieder komplett um ihre Oberkörper gewickelt. Sie sind eingeschlafen. Yaaba hat einen Arm um May gelegt und ihren Kopf in Mays roten Haar versenkt. Ito hält Wache. Er schreibt Notizen in ein Buch. Im Buch stehen unter anderem die Namen Lincoln Volek, Debra Gallego und Jasper „Cyklops“ Patoshik. Ito ist so stark in seinen Notizen versunken, dass er nicht merkt, dass May aufwacht. „Hi, was schaust du da?“ fragt May ihn interessiert. „Nichts Wichtiges. Es sind nur ein paar Notizen“, antwortet Ito. „Ich habe damals auch in ein Tagebuch geschrieben. Ich wünschte, da hätte ich schon Yaaba gekannt“, sagt May und schaut hinter sich. Yaaba ist nach der Anstrengung tief am Schlafen. „Keine Sorge. Wir werden ihr helfen, und vielleicht kann sie dann selbst wieder laufen“, meint Ito aufmunternd und klopft May auf die Schulter. May lächelt kurz, ehe sich hinter ihr etwas recken tut. „Wir sollten langsam aufbrechen. Meine Vorräte im Rucksack halten nicht lange, und wir müssen uns überlegen, wie wir das alles am besten wieder zurückerobern“, sagt Ito und hilft May auf die Beine.
Getötete Opfer[]
Auftritte[]
Staffel 1[]
- "Misstrauen"
- "Zusammen"
Trivia[]
- Sie nennt die Untoten als einzige "Faulende".
| Charaktere: Planet Of The Dead | |
|---|---|
| Krankenhaus | |
| Familie Parker | |
| Sonstige Überlebende | |
| Lebendige Charaktere werden grün angezeigt. Verstorbene Charaktere werden rot und kursiv angezeigt. Unbekannte Charaktere werden in Blau angezeigt. Untote Charaktere werden in grau und kursiv angezeigt. | |